Diese Gärten waren stets mit Balkenzäunen oder Mauern oder Mäuerchen, Palisaden oder geflochtenen, teils auch lebenden Hecken umgrenzt, um Kinder, Landstreicher, Hunde und andere Haustiere abzuhalten.
Ihre Besonderheit bestand darin, dass hier auch Produktion betrieben wurde. Denn es handelte sich darum, hier genügend medizinische Pflanzen für eine Familie, eine Gemeinde, sogar für eine Gruppe von Dörfern zu erzeugen, die dann Keime und Samen beziehen konnten, zur Anpflanzung und zur Ernährung, Bekleidung und Pflege von Mensch und Tier.
Es waren also Pflanzenzuchtanstalten, die Samen und junge Pflanzen weitergaben.
Verschiedene alte Dokumente sind erhalten geblieben, nach denen wir diese Gärten darstellen können, in denen in Europa einheimische Pflanzen gezogen wurden, und auch einige exotische (aus Persien, Kaukasien, Afrika), die schon seit Jahrtausenden nach Westeuropa eingeführt wurden.